Purpurprachtbarsch / Pelvicachromis pulcher
Paarhaltung
Steckbrief |
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Mannchen

Weibchen
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Familie: |
Buntbarsche |
Heimat: |
Afrika: südliches Nigeria |
Synonyme: |
Pelmatochromis pulcher |
Ersteinführung: |
1913 durch BRÜNlNG |
Grösse: |
10cm |
Geschlechtsunterschiede: |
Männchen meist größer als Weibchen ; beim Männchen Rücken- und Afterflosse spitzer, beim Weibchen abgerundet. Mittlere Strahlen der Schwanzflosse beim Männchen verlängert, Weibchen sind oft farbenprächtiger. |
Ernährung: |
Flockenfutter, Lebendfutter (Daphnien, Cyclops, Mückenlarven) |
Temperatur: |
24-25C |
Beckengrösse: |
ab 60cm |
Wasserwerte: |
PH 6-6.5
GH 8-12 |
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Atlas 1 / 750 |
Herkunftsgebiet:
Afrika: südliches Nigeria. Die Art geht auch ins Brackwasser. Heute fast nur Nachzuchttiere in den Becken der Liebhaber und Händler. In den letzten zehn Jahren vereinzelte Einführung von Wildfängen.
Soziales Verhalten:
Revierbildend, paarweise. Relativ friedlich und verträglich, wühlt gern, lässt aber die Pflanzen in Ruhe. Vater-Mutter-Familie.
Hälterungsbedingungen:
Gute Bepflanzung, Höhlen und Unterstände aus Wurzeln und Steinen, Bodengrund aus grobem Kies, freier Schwimmraum.
Zucht:
26 - 27 C; Wasser mittelhart (8 - 12 dGH) und leicht sauer (pH-Wert 6,5). Höhlenbrüter, meist am Höhlendach. Gelege 200-300 Eier. Weibchen bewacht und pflegt Gelege und Brut, während das Männchen die Verteidigung der Reviergrenzen übernimmt. Schwimmen die Jungfische im Schwarm, führen die Elterntiere.
Besonderheiten:
ln einem Schwarm von Jungfischen werden meistens zuerst die Männchen territorial. Weibchen sind während der Balz bedeutend aktiver als die Männchen . Nach Möglichkeit sollten die Jungfische solange bei den Elterntieren gelassen werden, bis diese erneut ein Gelege vorbereiten. Entfernt man die Jungfische zu früh, besteht die Gefahr, dass das Männchen nach ihrem Verschwinden schnell wieder in Balzstimmung gerät und nun seine Aggressionen an dem noch nicht wieder laichbereiten Weibchen auslässt.
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